Glossar
Das 1x1 des Zahlungsverkehrs
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AcquirerUnternehmen, das Akzeptanzstellen für Kreditkartenzahlung akquiriert und die Umsätze der Akzeptanzstellen abwickelt. Acquirer benötigen hierfür von der entsprechenden Bank oder Kartenorganisation eine Lizenz.
Adaptiertes Systemautarkes Zahlterminal mit der Option einer Kassenanbindung, Beträge/Warengruppen können von einer Kasse an das Terminal übergeben werden. Terminal und Kasse sind über eine Schnittstelle miteinander verbunden.
AkzeptanzstelleUnternehmen das Zahlungen per Karte akzeptiert, wie beispielsweise Ihre Tankstelle.
AmexcoAmerican Express Corporation, Herausgeber von Kreditkarten und Reiseschecks
AnschlußartenTerminals erhalten Sie von WEAT für ISDN-Anschlüsse oder D-Kanal, je nach den Gegebenheiten in Ihren Geschäftsräumen. Die Anschlußdose für das Terminal sollte maximal 2 Meter vom Terminalstandort entfernt sein.
AutorisierungPrüfung einer Transaktion auf Zulässigkeit anhand diverser Kriterien wie z.B. Kartengültigkeitszeitraum, Richtigkeit der Kartennummer, Abfrage einer Kartensperrliste, Richtigkeit der PIN, Einhaltung eines finanziellen Gesamtlimits je Monat/Woche/Tag, Einhaltung eines Maximalbetrages je Transaktion.
AutorisierungszentralenRechenzentren des Kreditgewerbes, die Kartenzahlungen autorisieren und an die WEAT Transaktionen im Rahmen von electronic cash leitet

BankenunabhängigkeitWEAT agiert bankenunabhängig, so daß es Ihnen freisteht, bei welchem Kreditinstitut Sie Ihr Gutschriftskonto führen. Außer dem kontoführenden Institut erhält keine Bank Kenntnis von Ihren Umsätzen.
BdBBundesverband deutscher Banken, Spitzenverband der privaten Kreditinstitute
Black Listsiehe Sperrliste
BLZ (Bankleitzahl)Numerische Kennzeichnung für alle Kreditinstitute, insbesondere für den Zahlungsverkehr von Bedeutung
BonuskarteKundenkarte eines Unternehmens als Instrument der Kundenbindung. Der Karteninhaber kann mit jedem Einkauf Bonuspunkte sammeln und diese später gegen Waren oder Dienstleistungen eintauschen.
BonusfunktionAusstattung einer Karte mit vom Händler individuell gewährten Bonus oder Rabatt auf damit beglichene Beträge
BVRBundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, Spitzenverband der genossenschaftlichen Kreditinstitute

Charge CardIn Deutschland häufigste Form der Kreditkarte, bei der die geleisteten Zahlungen monatlich dem laufenden Konto belastet werden
ChipkartePlastikkarte, in der ein elektronischer Chip zur Speicherung und Verarbeitung von Daten, z.B. für den Zahlungsverkehr, eingelassen ist. (siehe auch Smart Card)
ClearingAbwicklung des Zahlungsverkehrs. Nach Durchführung des Kassenschnittes an Ihrem Terminal bzw. Ihrer Kasse leitet WEAT Ihre Umsätze noch in der gleichen Nacht zur Verrechnung an die Kreditinstitute weiter.
ClearingsystemEin rechnergestütztes Hintergrundsystem, das die zentrale Abrechnung im Rahmen einer Anwendung für elektronischen Zahlungsverkehr übernimmt.

DebitkarteZahlungskarte, deren Umsätze dem Karteninhaber sofort auf dem Giro-konto belastet werden (im Gegensatz zur Kreditkarte). Die gebräuchlisten Karten in Deutschland sind die eurocheque-Karte sowie die Kundenkarten der Banken.
DESData Encryption Standard, Verschlüsselungsalgorithmus zur geschützten Datenübertragung z.B. der PIN
DFÜDaten-Fernübertragung. Kann über Telefonleitung, Datex-P, ISDN oder andere Daten-Netze erfolgen.
DiagnoseanfrageAuch Netzdiagnose genannt. Überprüfung der Verbindung zwischen POS-Terminals zum WEAT-Netzrechner. Tritt bei der Autorisierung einer Zahlung ein Kommunikationsfehler auf, kann über diese Funktion festgestellt werden, ob die Verbindung zum Netzrechner hergestellt werden kann.
DINERS CLUBTraditioneller und erster Herausgeber von Kreditkarten
Digitale SignaturDie digitale Signatur wird zur Feststellung der Authentizität von elektronischen Nachrichten oder Dokumenten verwendet. Digitale Signaturen beruhen in der Regel auf asymmetrischen Kryptoalgorithmen, wie beispielsweise dem RSA-Algorithmus. Die Rechtswirksamkeit einer digitalen Signatur wird in vielen Ländern durch Gesetz geregelt. In Deutschland beispielsweise durch das Signaturgesetz (siehe Signaturgesetz). Digitale Signaturen werden manchmal auch elektronische Unterschriften genannt.
DisagioProvisionssatz vom Kartenumsatz, den eine Akzeptanzstelle für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs von Kreditkarten an den Acquirer abführt.
DTADaten-Träger-Austausch-Format. Von der deutschen Kreditwirtschaft festgelegte Norm zum Austausch von Zahlungsverkehrsdaten
DurchschnittsbonDurchschnittlicher Umsatzbetrag, der bei einem Händler mit Kreditkarte bezahlt wird

ec-cashAutorisierung der Verfügung und Zahlungsgarantie der Banken/Sparkassen = Legitimation durch PIN-Eingabe und online Prüfung im Zentralrechner
ec-cash mit ChipAutorisierung und Legitimation durch PIN-Eingabe, offline Prüfung der PIN mit Hilfe der Daten auf dem Chip
ec-Karteeurocheque-Karte. Ursprünglich als Scheckgarantiekarte für das eurocheque-Verfahren, inzwischen vornehmlich als Debitkarte für Abhebungen an ec-Geldautomaten und zur Zahlung an POS-Kassen von den Kreditinstituten für ihre Kunden herausgegeben
Einzugsermächtigung Ermächtigung eines Zahlungspflichtigen an seinen Gäubiger, den Betrag im Lastschriftverfahren von seinem Konto einzuziehen. Im POS-Zahlungsverkehr wird diese Ermächtigung durch den Karteninhaber automatisch erteilt.
electronic cashAuch ec cash genannt. POS-Zahlverfahren der deutschen Kreditwirtschaft unter Verwendung der ec-Karte und Eingabe der PIN. Aufgrund der 100-prozentigen Online-Autorisierung ist die Zahlung für den Händler garantiert. Für die Überprüfung erhebt die Kreditwirtschaft ein Autorisierungsentgelt in Höhe von 0,3% des Zahlbetrages, mindestens jedoch EUR 0,08.
Elektronische GeldbörseZahlungskarte mit Chip, in der Werteinheiten gespeichert sind, die an unterschiedlichen Akzeptanzstellen (zum Beispiel am Fahrscheinautomaten und an Telefonen) abgebucht werden können. In Deutschland ist das System der Kreditwirtschaft die GeldKarte. Die Karte ist bis zu einem Maximalbetrag von 200 EUR aufladbar und vor allem für Kleingeld-Transaktionen gedacht. Sie soll vorhandene Kartenzahlungssysteme ergänzen.
ELVElektronisches Lastschriftverfahren = Legitimation durch Unterschrift POS-Zahlungsart ohne Online-Verbindungsaufnahme, im Gegensatz zum electronic-cash-, POZ- oder OLV®-Verfahren. Aufgrund des hohen Ausfallrisikos für den Händler bietet WEAT ELV nicht mehr an.
EmittentHerausgeber einer Karte (Bank oder Kartenorganisation) oder ein Unternehmen, das gegenüber den Kunden als Herausgeber der Karte auftritt
EMVGemeinsame Spezifikation für Zahlungsverkehrskarten mit Chip sowie dazugehörige Terminals der Firmen Europay, Master Card und Visa. Diese Spezifikationen sind zum weltweiten Industriestandard für Kredit-, Debit und Börsenkarten avanciert und damit das Pendant des Zahlungsverkehrs zur Telekommunikationsnorm GSM 11.11.
EUROSeit 01.01.1999 steht die europäische Währung als Buchgeld zur Verfügung; 2002 erfolgt auch die Bargeldumstellung. WEAT stellt sicher, daß spätestens ab diesem Stichtag alle an das WEAT-Netz angeschlossenen POS-Terminals in EURO abrechnen.
eurocheque-KarteAuch: ec-Karte. Ursprünglich als Scheckgarantiekarte für das eurocheque-Verfahren, inzwischen vornehmlich als Debitkarte für Abhebungen an ec-Geldautomaten und zur Zahlung an POS-Kassen von den Kreditinstituten für ihre Kunden herausgegeben
EUROCARD heute MastercardKreditkarte von EUROPAY International, verbunden mit dem amerikanischen Kreditkartensystem MasterCard. Das MasterCard-Logo gewährleistet eine weltweite Akzeptanz. WEAT bietet Ihnen die Akzeptanz von EUROCARD/MasterCard und VISA als Doppel an.
EuropayEuropay International SA. Europas führender Anbieter von Zahlungssystemen. Gegründet aus einer Fusion von eurocheque International und Eurocard International. Strategische Allianz mit MasterCard International. Europay International lizensiert EUROCARD, MasterCard, Maestro und eurocheque in Europa.

FloorlimitBetrag, oberhalb dessen eine Kreditkartenzahlung autorisiert werden muß. Zahlungen unterhalb des Floorlimits sind für die Akzeptanzstelle auch ohne Autorisierung garantiert. Das Floorlimit wird von den Kreditkartengesellschaften je nach Branche und Akzeptanzstelle individuell festgelegt. Der Begriff wird mittlerweile auch im Zusammenhang mit Debitkarten als Schwellenwert für eine höhere Autorisierungsstufe (z.B. auf ec-cash) verwendet.

Gebühren der KreditwirtschaftDie folgenden Autorisierungsentgelte gelten bundeseinheitlich und werden unabhängig vom beauftragten Netzbetreiber erhoben.
POZ: EUR 0,05 je Zahlvorgang
electronic cash: 0,3% vom Zahlbetrag, mindestens jedoch EUR 0,08
Maestro: 0,95% vom Zahlbetrag
GeldKarte: 0,3% vom Zahlbetrag, mindestens jedoch EUR 0,01
Für die Mineralölbranche (Tankstellen) gelten reduzierte Sätze. WEAT zieht diese Gebühren ein und leitet sie ohne Abzüge an die Kreditwirtschaft weiter.
GeheimzahlZur persönlichen Identifikation (PIN) des Karteninhabers bei Geldautomatenverfügungen oder garantierten POS-Zahlungen (ec-cash, Maestro)
GeldKarteBezeichnung der deutschen Kreditwirtschaft für die von ihr entwickelte Elektronische Geldbörse. Ihr maximaler Ladebetrag ist auf 200 EUR beschränkt. Sie kann an entsprechenden Ladestationen z.B. über die ec-Karte aufgeladen werden. Zur Entgegennahme von GeldKarte-Zahlungen benötigen Sie ein Terminal mit Chipkartenleser und eine Händlerkarte. Beim Einlesen der GeldKarte wird Ihnen das aktuell geladene Guthaben angezeigt und der jeweilige Zahlbetrag sofort vom Chip abgebucht. Mit dem Kassenschnitt werden GeldKarten-Umsätze an den WEAT-Rechner übermittelt.
HändlerevidenzzentraleVerarbeitet die elektronisch eingereichten Umsätze des GeldKarten-Systems
Händler-IDIdentisch mit Terminal-Nummer. Eine 8-stellige Nummer, die bei der ersten Inbetriebnahme zugeordnet wird. Wird auf jeden Beleg, den Ihr Terminal erstellt, abgedruckt. Bitte nennen Sie bei telefonischen und schriftlichen Anfragen Ihre ID, um eine zügige Bearbeitung zu gewährleisten.
HändlerkarteSie ist im GeldKarten-Terminal des Händlers eingebaut und dient zur Terminalidentifikation sowie zur Verbuchung der Zahlungen. Auch als 'virtuelle' Händlerkarte in Softwareform möglich. Bitte klären Sie mit WEAT, ob Sie für Ihr Terminal die physikalische oder virtuelle Händlerkarte benötigen.
HostZentraler Großrechner, z.B. in der Autorisierungszentrale
HotlineDie WEAT Hotline steht Ihnen unter der Rufnummer 0211/9057-466 rund um die Uhr zur Verfügung.
Hybrid-TerminalEin Terminal, das Magnetstreifenkarten und Chipkartenverarbeiten kann


Integriertes SystemTerminal-Hardware wird vom Kassenhersteller ( task, huth, dresser, tokheim, s&b ) mitgeliefert. Teile des zahlungsverkehrs werden hier von der Kasse realisiert. Insbesondere läuft die Datenübertragung über das Kassensystem.
ISOInternational Standardization Organisation, Internationale Normierungsbehörde
IssuerEmittent einer Karte, z.B. ein Kreditinstitut


KartenakzeptanzIm Netz der WEAT können neben ec- und Maestrokarten alle gängigen Kreditkarten (MasterCard, VISA, American Express, Diners Club), Flottenkarten (z.B. Routex, Avia-Flottenkarten, etc.) und Dieselkarten (DKV, LOMO, UTA,etc) akzeptiert werden.
KreditkartenEine Karte mit oder ohne Chip, die einen Verfügungsrahmen aufweist, bei der aber die Bezahlung zeitlich nach Erhalt des Gutes oder der Dienstleistung stattfindet. Schlagwort dazu: "buy now – pay later". Das typische Beispiel sind hochgeprägte Kreditkarten.
KassenanbindungDie von WEAT angebotenen Terminals verfügen über eine Kassenschnittstelle für den Datendialog zwischen Kasse und Terminal. Ihr Kassenhersteller nimmt die Anbindung der Kasse an die fest definierte Schnittstelle mit der Unterstützung von WEAT vor.
KassenschnittBestätigung der Umsätze seit dem letzten Kassenschnitt an den Netzbetreiber, um die Weiterleitung in den Zahlungsverkehr auszulösen. Ohne Kassenschnitt erfolgt keine Umsatzgutschrift auf Ihrem Konto, aus Sicherheitsgründen sollte er daher täglich durchgeführt werden.
KonzentratorRechenzentrum, das vom ZKA für die Abwicklung von ec-Lastschrift-Transaktionen im POZ-Verfahren zugelassen ist
KreditkarteKarte zum bargeldlosen Zahlen. Im Gegensatz zur Debitkarte werden die Beträge nicht sofort dem Konto belastet, sondern erst nach einem gewissen Zeitraum abgebucht (eigentlich Charge Card) oder können in Raten abgezahlt werden.
KreditkartenakzeptanzMit WEAT-Terminals können Sie alle gängigen Kreditkarten (EUROCARD/Mastercard, VISA, American Express, Diners Club, JCB) akzeptieren. Dazu teilen Sie WEAT Ihre Vertragsunternehmens-Nummer (VU-Nummer) für die Akzeptanz von Kreditkarten mit. Sollten Sie noch keinen Akzeptanzvertrag abgeschlossen haben, unterbreitet WEAT Ihnen gerne ein Angebot.
Kundenkarten des HandelsVon Handelsunternehmen herausgegebene Karten zur Kundenerkennung. Sofern sie mit Zahlfunktion ausgestattet sind, können diese Karten wie eine Debitkarte zur bargeldlosen Zahlung an POS-Kassen verwendet werden.
Kundenkarten von KreditinstitutenVon Banken und Sparkassen herausgegebene Magnetstreifenkarten zur Nutzung von Selbstbedienungsgeräten sowie ggf. (als Debitkarten) zur Verfügung an Geldautomaten sowie im POS-Banking

LastschriftverfahrenZahlungsverkehrsleistung der Kreditinstitute, bei der die Zahlung nicht (wie bei einer Überweisung) durch den Schuldner, sondern durch den Zahlungsempfänger ausgelöst wird. Im POS-Banking wird so beispielsweise die Belastung des Kontos des Karteninhabers zugunsten des Händlers veranlaßt.

MaestroElektronisches Zahlverfahren zur Abwicklung von grenzüberschreitenden Transaktionen mit Debitkarten mit Akzeptanz über Europa hinaus. Grundsätzlich wie bei ec-cash Abfrage der Geheimzahl. Maestro hat das edc-Verfahren abgelöst. Maestro ist eine Marke von MasterCard International und wird in Europa von Europay vermarktet. Es fallen Gebühren von ca. 0,95% des Umsatzes an.
MagnetstreifenkarteHäufigste Form der elektronischen Zahlungskarte (z.B. eurocheque-Karte). In dem auf der Rückseite der Karte angebrachten, international genormten Magnetstreifen werden z.B. die Kontodaten gespeichert. Neuere Entwicklung mit höherer Speicherkapazität: Chipkarte

NetzbetreibersystemWEAT stellt Kunden ein vom Zentralen Kreditausschuß (ZKA) zugelassenes Autorisierungssystem an 7 Tagen in der Woche 24 Stunden zur Verfügung.
NetzserviceBestandteil dieser Dienstleistung sind die Erfassung und Pflege Ihrer Händlerstammdaten, Bereitstellung des Netzrechners, Clearing, Rechnungsstellung sowie Administration. Bei geleasten Geräten ist dieser Service in der monatlichen Abrechnung enthalten.

ODETTE File TransferVom Verband der Deutschen Automobilindustrie entwickeltes, logisches Übertragungsprotokoll, mit hohem Sicherheitsanspruch und Fehlermanagement. Dem OFTP liegt die physische Übertragung über ISDN, X.25 oder TCP/IP zugrunde.
ODETTE (Organisation for Data Exchange by Tele-Transmission in Europe www.odette.org) ist eine Organisation, die Standards im Bereich der elektronischen Datenübermittlung entwickelt (z.B. OFTP).
ODETTE ist der Zusammenschluß nationaler Automobilverbände wie z. B. VDA, Galia, etc
OLTPOnline Transaction Processing Transaktionsverarbeitung
onlineBei Online-Zahlungen baut das Terminal eine Verbindung zum Netzrechner auf. Von dort werden Zahlungen über electronic cash, Maestro und Kreditkarte zu den Autorisierungssystemen der Kreditwirtschaft weitergeleitet.

PACPersonal Authentication Code, Verfahren zur Verschlüsselung der Geheimnummer PIN
PAC-MACVer- und Entschlüsselungsverfahren bei der Herstellung von Datenverbindungen und der Übertragung von Zahlungsverkehrsdaten
PersonalisierungBei diesem Vorgang baut das Terminal eine Verbindung zu WEAT auf und erhält spezifische Händlerdaten wie z.B. Bontext, Kartenfreischaltungen, Floorlimits, etc. übermittelt. Auf diese Weise werden Änderungen zeitnah im Terminal wirksam.
PINPersonal Identification Number. Geheimnummer für autorisierte Kartenverfügungen (z.B. Geldautomat, ec-cash), die ausschließlich zur Authentisierung von Verfügungen mit Zahlungskarten dient
PIN-PadKundenbedieneinheit am POS-Terminal mit spezieller Sicherheitstechnik zur Eingabe der PIN für Zahlungen im electronic cash- und Maestro-Verfahren. Mit dem PIN-Pad wird die PIN sofort verschlüsselt und gesichert an die Kreditwirtschaft zur Autorisierung übermittelt. WEAT bietet Ihnen Terminals mit integriertem oder externem PIN-Pad an.
POSPoint of Sale. Engl. für: Verkaufsort. Sammelbegriff für das elektronische, bargeldlose Zahlen mit Zahlungskarten im Handel und bei anderen Institutionen, die ein entsprechendes Terminal oder Kassensystem aufgestellt haben
POS-TerminalHier: Gerät am Verkaufsort zur Entgegennahme, Prüfung und Verbuchung einer bargeldlosen Karten-Transaktion. Es kann hierunter auch ein gesamtes Kassensystem verstanden werden, das nicht nur die Kartenzahlung veranlaßt, sondern auch die gekauften Artikel erfaßt (Warenwirtschaft) und summiert.
POZPoint of Sale ohne Zahlungsgarantie. Von der Kreditwirtschaft entwickeltes elektronisches Lastschriftverfahren, bei der die Karte anhand einer zentralen Sperrliste online überprüft wird. Eingabe der PIN durch den Kunden nicht erforderlich, keine Zahlungsgarantie.
ProcessingVerarbeiten von Umsätzen, die mit Zahlungskartengetätigt wurden, insbesondere Abwicklung zwischen dem Zahlungsempfänger (Kartenakzeptant) und der Bank des Karteninhabers


RetoureRückbuchung einer nicht ausführbaren Lastschrift, da z.B. das Konto nicht die erforderliche Deckung aufweist, das Konto erloschen ist oder der Kontoinhaber der Lastschrift widerspricht. Aus den unterschriftsbasierten POS-Zahlverfahren (ELV, OLV, POZ) können Retouren entstehen.

SETSecure Electronic Transaction (Standard zur Transaktionsabwicklung im Internet) Protokoll für Visa- und EUROCARD/MasterCard Kreditkarten
Smart CardEngl. ('intelligente Karte') für Chipkarten, die nicht nur über einen Speicher, sondern auch einen Prozessor verfügen
SNRSeriennummer. Jedes Terminal hat eine Nummer, die es beim Initialisierungsprozeß angeben muß (Terminal-Nummer)
Sperrliste (black list) Liste in einer Datenbank, auf der Karten vermerkt sind, die nicht mehr verwendet werden dürfen.
SSLSecure Sockets Layer. Von der Firma Netscape entwickelte Verschlüsselungstechnologie zur sicheren Kommunikation und Dokumentenübermittlung über das Internet. Bei Transaktionen über das Internet werden die Daten mit einem 128-Bit-SSL-Schlüssel versehen.

Terminal-NummerEine 8-stellige Nummer, die bei der ersten Inbetriebnahme eines Terminals dynamisch zugeordnet wird. Ist auf jeden Terminal-Beleg abgedruckt. WEAT Nummern beginnen mit 740xxxxx
TransaktionMit jedem Zahlvorgang am POS wird eine Transaktion ausgelöst. Auch Verwaltungsvorgänge wie z.B. Diagnoseanfragen, Kassenschnitte und Personalisierungen sind Online-Transaktionen.
Triple-DESData Encryption Standard (dreifach). Aus dem DES weiterentwickeltes Verschlüsselungsverfahren

UmsatzgutschriftenNach durchgeführtem Kassenschnitt übermittelt WEAT die POS-Umsätze direkt an Ihre Hausbank. I.d.R. erfolgt die Gutschrift innerhalb von einem Bankarbeitstag. Kreditkartenumsätze werden von WEAT direkt weitergeleitet und gemäß Ihres Vertrages mit der jeweiligen Kreditkartengesellschaft valutiert.
Übertragungsprotokoll ChipkarteAls Übertragungsprotokoll werden in der Chipkartenwelt die Mechanismen für das Senden und Empfangen von Daten zwischen Terminal und Chipkarte bezeichnet. Das Übertragungsprotokoll beschreibt im Detail die benutzten OSI-Protokollschichten, den Datenaustausch im Gutfall, Fehlererkennungsmechanismen und Reaktionsmechanismen bei Fehlern.

VISAInternationale Kreditkartengesellschaft. WEAT bietet Ihnen die Akzeptanz von EUROCARD/Mastercard und VISA als Doppel an.
VU-NummerSog. Vertragsunternehmensnummer, die vom Kreditkartenacquirer pro Unternehmen und Kreditkartentyp vergeben wird. Auf diese Weise kann jede Zahlung eindeutig dem entsprechenden Kreditkarten akzeptierenden Unternehmen zugeordnet werden.

Warm-Backup-SystemSicherheitssystem, das den Betrieb auch bei Ausfall des Primärsystems ermöglicht. WEAT erreicht über Warm-Backup-Systeme und weitere Sicherheitsmaßnahmen eine Systemverfügbarkeit von fast 100%.
White ListListe in einer Datenbank, auf der alle Karten vermerkt sind, die verwendet werden dürfen.



ZahlungskarteOberbegriff für die im bargeldlosen Zahlungsverkehr eingesetzten (Ausweis-)Karten. Hierzu zählen die Kreditkarten, Debitkarten und auch die GeldKarte
ZahlungszielGewährung einer Frist zum Ausgleich einer offenen Forderung. Kundenkarten können damit ausgestattet sein, so daß damit beglichene Beträge in Raten oder erst nach einer Frist fällig werden.
ZKAZentraler Kreditausschuß. Zusammenschluß der Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft. Der ZKA setzt sich zusammen aus dem Bundesverband deutscher Banken (BdB), dem Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), dem Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und dem Verbund öffentlicher Banken (VÖB).
Netzbetreiber wie WEAT, Terminals sowie die verwendete Software bedürfen der ZKA-Zulassung für die Zahlverfahren electronic cash, POZ, Maestro und GeldKarte. Durch die strengen Vorgaben des ZKA wird die lückenlose Sicherheit des bargeldlosen Zahlens gewährleistet.
ZVTZahlungsverkehrsterminal. Ältere Bezeichnung für POS-Terminals


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